Performance Brunch


 Stimmen:

„Volkskunst- einmal anders: Erfrischend, frech, witzig, "stimulierend". Da passiert etwas Unvorhergesehenes. Ein Potpourri aus Motiven der Volkskunst und avantgardistischen Ausdruckformen.“ Brigitte FIALA (Besucherin, Ärztin)

 

„Für mich ist der Performance Brunch wichtig, weil er immer wieder Möglichkeiten bietet, sich mit österreichischer Kultur auseinander zu setzen, ohne ins Konservative und Heimattümelige abzurutschen. Auch - oder gerade - die Traditionen eignen sich dazu, umgedeutet und modern verarbeitet zu werden. Trachten und Subversion, Volksmusik und moderne Performance, Brauchtum und Provokation - wieso eigentlich nicht?“ Mag.a Angelika Adensamer (Besucherin, Juristin und Kriminologin)

 

„In Zeiten wo wir allerorten in Europa mit wiederaufbrechenden Nationalismen und deren Anrufungen vereinfachter Heimat- und Geschichtsvorstellungen und neuen Vorstellungen von Homogenität und Geschlossenheit konfrontiert wird, wird eine differenzierte Auseinandersetzung mit Traditionalsmen und deren folkloristischer Ausformung um so relevanter. Wenn von politischer und ökonomischer Seite wieder mit problematischen Sehnsuchtsbildern und Brauch und Trachtenelementen gearbeitet wird - siehe den letzten Bundespräsidentschaftswahlkampf, Marketingstrategien von Hofer und Billa oder der Österreich Werbung (ähnlich andernorts). Das Format Performance Brunch hat sich eine kritisch-dekonstruktive Re-Lektüre folkloristischer Elemente verschrieben und hier mit erfolgreichen Auseinandersetzungen das innovative Potential von Performance in der Kritik problematischer Riten deutlich gezeigt. Wir würden uns freuen, falls diese Serie fortgesetzt werden könnte.“ Herbert Justnik (Kurator Volkskundemuseum Wien)

 

„Der Performance Brunch #9 “Einglegt – Auftischt”: eindrücklich, anregend, bedrückend und zur (Selbst)Reflexion bzw. zum Nachdenken drängend – hin und wieder mit ein paar Passagen zum Schmunzeln dazwischen. Ausgehend von Elementen aus Brauch und Tradition sowie historischen Dokumenten werden auf höchst künstlerischem Niveau Interpretationen und Neudeutungen angeboten, die bei anschließend servierten kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, aber auch mit den Künstlerinnen ausführlich geteilt bzw. diskutiert wurden. Der Performance Brunch von September bis Dezember 2017 im Österreichischen Volksliedwerk machte deutlich, was in (gelebter) Volkskultur „steckt“ bzw. wie mit eben dieser zeitgemäß und hinterfragend umgegangen werden sollte.“ Dr. Gerda Lechleitner (Besucherin, Leitung Phonogrammarchiv Wien)


Presse/Kritik:

Tanzzeitschrift.at, Kritik Ditta Rudle, 27. Sept 2016
http://www.tanzschrift.at/buehne/kritisch-gesehen/392-performancebrunch-real-flausn-real

Ankündigung Performance Brunch REAL Sept 2016
Magazin An_schläge

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Statement des Teams:

Politisch bewegte Zeiten in denen Begriffe wie Heimat, Tradition und Bräuche erneut besetzt und benutzt werden.
Umso wichtiger - finden wir - hier einen Gegensatz zu schaffen, in welchem klar wird: Traditionen und Bräuche sind nicht festgeschrieben, ebenso wie Heimat für jede Person etwas anderes bedeuten kann. Wir wollen mit unserer Arbeit Menschen zusammen bringen, Denkanstösse geben und friedliche Diskussionsräume eröffnen.


unterstützt von


kontakt

Verein ART.ist

Hans-Sachs-Gasse 4/10

1180 Wien

 
Performance Brunch
Regina Picker & Aline Kristin Mohl

performancebrunch@gmail.com

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www.alineandart.com
www.reginapicker.at/art

 

Homepage erstellt von Aline Kristin Mohl